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Die größte Lichtshow der Welt


Kanada – ein Traum für viele Europäer! Doch was bietet das Land im hohen Norden, abgesehen von Eishockey und klirrend kalten Wintern, Bären und Lachsen, Kajaks und Hundeschlitten? Und wie nehmen Kanadier ihr multikulturelles Land selbst wahr? Diese und viele weitere Fragen beantwortet dieses Länderporträt.

Die Kanada-Experten Mechtild und Wolfgang Opel gehen in diesem Buch in Wort und Bild auf alle Facetten des Landes ein. Ihr breites Themenspektrum erstreckt sich von der Geschichte der First Nations und der Staatsgründung über die Herausforderungen der modernen Gesellschaft, die Lebensart und Kultur bis hin zur ebenso vielfältigen wie faszinierenden Natur.


Heute blicken wir nach Kanada und erfahren etwas über ein Naturphänomen, welches in bestimmten Regionen an fast 240 Tagen im Jahr sichtbar ist. Das Polarlicht (auf der Nordhalbkugel Nordlicht, wissenschaftlich auch Aurora borealis genannt), sieht man am besten in der Polarregion, in einem Radius von 2.500 Kilometern um die magnetischen Pole herum.

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Foto: Kwan Fung, Yellowknife, NT, Canada, unsplash


Polarlichter entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen, darunter der sogenannte Sonnenwind, auf die Erdatmosphäre treffen und dort die Sauerstoff- und Stickstoffatome zum Fluoreszieren bringen. Dabei können die Lichter verschiedene Farben haben. Grünes Licht wird zwar am häufigsten beobachtet, das Schauspiel kann aber auch rotes oder violettes bis blaues Licht annehmen. Zudem ist die Farbwahrnehmung oft individuell unterschiedlich.

Als “Hauptstadt der Polarlichter” wird häufig die Hauptstadt der kanadischen Nordwest-Territorien Yellowknife bezeichnet. Dort sind die Nordlichter an rund 240 Tagen im Jahr zu sehen. Die beste Zeit, um die Nordlichter beobachten zu können, ist während der Wintermonate, denn dann ist der Himmel dunkel genug. Der Winter dauert in der Arktis von Ende September bis spät in den März oder den frühen April.

Trotz der häufigen Sichtungen müssen Touristen meist geduldig sein und oftmals eine ganze Nacht auf die Erscheinung der Nordlichter warten. Es empfiehlt sich, mit einheimischen Guides auf die Jagd nach dem Spektakel zu gehen, denn diese kennen die dunkelsten Orte in der Gegend. Je weniger Licht, desto klarer können die Nordlichter am Nachthimmel beobachtet werden.

 


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Wenn Sie mehr über Kanada erfahren möchten, werfen Sie doch einen Blick in das Buch. Hier geht es zum Länderporträt. Auch im MANA-Programm: “Eisbären – Wanderer auf dünnem Eis” von Mechthild und Wolfgang Opel.

 

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