Tourismus-Boom in Japan


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Asiaten, Amerikaner und Europäer in Japan

Japan gehört zu den Ländern, die in jüngster Vergangenheit erhebliche Zuwachsraten im Tourismus verzeichnen konnten. Die Zahl der ausländischen Besucher, von denen die meisten Touristen sind, hat sich in den letzten Jahren überproportional gesteigert. Laut der JNTO (Japan National Tourism Organization) wuchs die Zahl der Gäste von 8 Millionen im Jahr 2012 auf über 24 Millionen im Jahr 2016. Auch die Reaktorkatastrophe des Jahres 2011 brachte nur einen kurzen und kleinen Einbruch beim Anstieg der Besucherzahlen für das Land der aufgehenden Sonne.

Der weitaus größte Teil der Touristen kommt aus anderen asiatischen Ländern; mit erheblichen Abstand folgen Nordamerika und Europa. Mit rund 183.000 Reisenden spielt Deutschland nur eine Nebenrolle. Aber auch die Zahl der deutschen Touristen stieg in der letzten Zeit kontinuierlich um ca. 20.000 Besucher pro Jahr.

Im Hinblick auf die im Jahr 2020 in Japan stattfindende Olympiade, ist mit einer weiteren deutlichen Steigerung der Zahlen zu rechnen.

 

Kann man Japan ohne Sprachkenntnisse bereisen?

Die Geschmäcker bei der Reiseart sind sicher recht unterschiedlich. Ein Land individuell zu bereisen bietet beim Kennenlernen viele Vorteile und ermöglicht eine vollständig auf die eigenen Bedürfnisse abgestellte Planung. Allerdings muss man sich dann im Vorfeld auch ausgiebig mit der anstehenden Reise beschäftigen. Organisierte Japanreisen werden bei uns schon lange von vielen Reiseveranstaltern angeboten. Es gibt inzwischen aber auch Veranstalter, die Individualreisen anbieten oder Angebote haben, die zumindest eine teilweise individuelle Ausgestaltung ermöglichen.

Erstaunlicherweise haben viele Menschen bei uns eine große Scheu davor, ein exotisch anmutendes Land wie Japan auf eigene Faust zu bereisen. Aus meiner Sicht sind diese Bedenken unbegründet. Trotz der auf den ersten Blick für uns fremden Kultur ist es nicht schwer, das Land als Individualtourist aufzusuchen. Auch die Sprachbarriere und das Schriftsystem stellen heute kein unüberwindliches Hindernis mehr dar. Ein großer Teil der Bevölkerung versteht Englisch und Beschilderungen tragen neben der japanischen Beschriftung in der Regel auch Hinweise in lateinischer Schrift.

Sicher sollte man sich vor einem derartigen Urlaub ein wenig mit der Kultur und den Verhaltensregeln des Landes beschäftigen. Mein Buch „Keine Angst vor Japan“ verfolgt den Ansatz, Ihnen hier zu helfen und vermittelt das erforderliche Knowhow für ein sicher nicht ganz alltägliches Urlaubsland. Es geht um das Zurechtkommen vor Ort verbunden mit vielen Hinweisen zum Land sowie lohnenswerten Reisezielen.

 

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Was bietet Japan?

Die Gründe für eine Reise in das Land der aufgehenden Sonne können sehr unterschiedlich sein. Tempel, Burgen, Samurai-Häuser und vieles mehr laden als Zeugen einer Jahrtausende alten Kultur zur Besichtigung ein. Ein Teil dieser Kulturgüter ist Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes und ein Besuch ist absolut lohnenswert.

Sie werden schöne Landschaften, Bergregionen und Nationalparks finden. Die Städte des Landes zeigen die heutige Weltoffenheit Japans. Menschenmengen mit einer für uns unbekannten Disziplin bewegen sich durch die sauberen Straßen und Bahnhöfe. Selbst in Mega-Metropolen wie Tokyo fügen sich wunderschöne Gärten und Parks harmonisch in das Stadtbild ein. Da befindet sich zwischen Hochhäusern ein Tempel oder ein altes Haus. Gerade in den Städten verbindet sich Westliches mit Östlichem. Sie erwartet eine faszinierende Mischung.

Das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel ist nicht mit unseren heimischen Gegebenheiten vergleichbar. Dies gilt für die Städte genauso wie für Fahrten innerhalb Japans. Hier ermöglichen die exzellenten Shinkansen-Verbindungen, ein schnelles Vorankommen und zeichnen sich durch eine für uns fremdartige Pünktlichkeit aus. Mit dem entsprechenden Knowhow lassen sich Reiserouten problemlos bereits zu Hause ausarbeiten.

Die Küche des Landes bietet eine große Zahl interessanter Gerichte, von denen bei uns vermutlich viele unbekannt sind. Die Einzigartigkeit der japanischen Speisen kann man auch daran messen, dass die traditionelle japanische Küche im Dezember 2013 von der UNESCO als immaterielles Kulturgut zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Man muss sich also nicht nur von Sushi ernähren.

Also haben Sie „Keine Angst vor Japan“ und bereisen das Land der aufgehenden Sonne. Japan wird sicher auch Ihnen gefallen.

 

von Wolfgang Beckmann


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